Über mich

Was war
Seit Jahrzehnten begleite ich und begleitet mich das Schul- und Hochschulrecht. Ich habe meine Materie aus allen Perspektiven kennengelernt: als Prozessanwalt; als Berater und Prozessvertreter von Hochschulen und Bildungseinrichtungen; als Hochschullehrer; als Prüfungsausschussmitglied; als Fachreferent vor Mitarbeitern von Bildungs- und Prüfungseinrichtungen; als Fachautor. Als Anwalt habe ich ungezählte gerichtliche und außergerichtliche Verfahren geführt. Ungezählte gerichtliche Grundsatzentscheidungen gehen auf meine Tätigkeit zurück. Ich habe viele Jahre Bildungseinrichtungen beraten und in ihrem Auftrag gearbeitet: Erstellung von Prüfungsordnungen; Ausarbeitung von Studienverträgen; Begutachtungen in Akkreditierungsverfahren; hochschulrechtliche Beratung; Vertretung von Hochschulen in gerichtlichen Verfahren.
Was ist
Im Jahr 2024 habe ich die grundlegende Entscheidung getroffen, die weitere Tätigkeit für institutionelle Mandanten (Hochschulen; private Hochschulen; Bildungsanbieter; Behörden) einzustellen. Viele Jahre habe ich damit verbracht. Ich mache heute wieder, weshalb ich vor Zeiten Jura studiert habe: Ich helfe realen Menschen in der Stunde der Not bei der Lösung akuter Probleme. Mich begleitet dabei die befreiende Gewissheit, heute über die sachdienlichen Fachkenntnisse und Werkzeuge, über die notwendige Sicherheit und die erforderliche geistige und materielle Unabhängigkeit zu verfügen.


Was bleibt
Das Bildungsrecht bleibt in Bewegung, schon wegen ständiger normgeberischer Betätigung und wegen fortlaufender Prägung durch immer neue, nicht selten inkohärente gerichtliche Entscheidungen, durch immer neue Weichenstellungen und Impulse. Das Rechtsgebiet bietet enorme Vielfalt. Viele Tiefen und Untiefen sind weder geregelt noch ausjudiziert. Häufig sind sie noch nicht einmal in der Rechtsprechung angekommen. Gefordert sind dogmatische Grundierung, profunde Fachkenntnisse und Kreativität. Alles dies kommt mir zupass.
Ich liebe Verwaltungsrecht. Ich liebe die Klarheit, die Strukturen, die immanenten Beschränkungen. Ich liebe die Verwaltungsgerichtsbarkeit. Ihre Existenz ist verbunden mit einem einfachen Satz in unserem Grundgesetz, der mich in seiner schlichten Eindeutigkeit auch so viele Jahre nach der ersten Begegnung tief berührt: „Wird jemand durch die öffentliche Gewalt in seinen Rechten verletzt, so steht ihm der Rechtsweg offen.“ Der Staat Deutschland leistet sich eine Gerichtsbarkeit, deren Aufgabe es ist, über die Rechtmäßigkeit des staatlichen Handelns – seines eigenen Handelns – zu richten. Was für ein Staat mag das sein, der sich selbst schwach und angreifbar macht, indem er seinen Bürger mit der Möglichkeit ausstattet, der Macht des Staates auf Augenhöhe entgegenzutreten? Antwort: Das muss ein sehr vernünftiger Staat sein, der die Zusammenhänge zwischen Macht und Legitimation und Recht respektiert. Da ich diesen Staat für diese seine Vernunft anerkenne, werde ich mich nicht verhalten, als würde ich ihn verachten.
Dass ich die Verwaltungsgerichtsbarkeit liebe, heißt nicht, dass ich den einzelnen Verwaltungsrichter für unfehlbar, unberührbar, unangreifbar halte. Wer die Sache liebt, muss nicht den Sachwalter lieben.
Wofür ich stehe
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Kenntnisse: Ich stehe für ausgewiesenes Wissen als Experte, für Fachwissen und Erfahrungswissen.
- 2Fertigkeiten: Ich bin versiert, umfangreiche Sachverhalte, komplexe rechtliche Zusammenhänge und wirkmächtige emotionale Überlagerungen auf ihren Kern zu führen. So machen wir das vernünftige Handlungsziel erkennbar und können die wirksamen Handlungswege konturieren. Als geübter Stratege suche ich auch in ausweglos scheinenden Problemlagen den Aus- und den Umweg.
- 3Fähigkeiten: Mein besonderes Können liegt im Erkennen und Herausarbeiten der Fehlerhaftigkeit administrativer Entscheidungen: je schwieriger, desto besser. Wurde das Recht richtig angewandt? Steht das maßgebliche Regelwerk im Einklang mit den übergeordneten Regeln? Erkenne die Muster. Sieh die Bruchstellen. Finde den Fehler in der Matrix.
- 4Netzwerk: Ich unterhalte ein wertvolles branchenbezogenes Netzwerk. Wer auch immer auf Behördenseite Ihren Fall bearbeitet: Es ist nicht unwahrscheinlich, dass ich ihn kenne und, mehr noch, dass er mich kennt.
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Ich will den Erfolg.